Agrarhandel

Busch kauft in Unterfranken zu

Busch Agrar
Foto: BSL
Busch Agrar

Die Busch Agrarhandel erwirbt das Agrargeschäft eines Mitwettbewerbers. Das Kartellamt muss noch zustimmen.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2019 übernimmt die Busch Agrarhandel KG, eine Tochter der BSL, vorbehaltlich der Zustimmung durch das Bundeskartellamt die Geschäftstätigkeit der Agrarhandel der Erich Löb GmbH, einschließlich des Standorts Eckartshausen bei Werneck in Bayern.

Das Traditionsunternehmen Löb wurde im Jahre 1958 gegründet und umfasst die Geschäftsbereiche Erneuerbare Energien, Spedition und Agrargroßhandel. Der Gesamtumsatz beträgt 20 Mio. € im Jahr, wovon 17 Mio. € auf den Agrarhandel fallen. Die Erich Löb GmbH ist im Pflanzenschutz und Saatgut für Nordbayern sowie für das nördliche Baden-Württemberg tätig und betreut 250 Kunden auf der W-Stufe sowie rund 1.300 landwirtschaftliche Betriebe.

„Durch die Übernahme des Agrargeschäftes der Erich Löb GmbH verfügen wir künftig über ein 100-Tonnen-Pflanzenschutzlager und erhalten den Zugriff auf rund 300 Hektar Vermehrungsfläche von zertifiziertem Saatgut“, betont Busch-Agrarhandel Geschäftsführer Peter Busch.

In den kommenden Wochen wird gemeinsam ein Konzept zur Eingliederung des neuen Geschäfts erarbeitet. Der Fokus liegt dabei in allen Geschäftsbereichen auf einer effizienten Kostenstruktur und der Nutzung von konzerninternen Synergien. „Dadurch erreichen wir sowohl im Direktgeschäft als auch im Großhandel die optimalen Voraussetzungen, um die Idee der 'zweistufigen Einstufigkeit' erfolgreich umzusetzen", erläutert Busch das weitere Vorgehen.

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