Agrana

Niedriger Zuckerpreis verhagelt Agranas Ergebnis


Das österreichische Zuckerunternehmen Agrana muss nach einem guten ersten Halbjahr im 3. Quartal Abstriche machen. Die Zuckerpreise sinken.

Die Agrana AG, Wien, steigerte in den ersten drei Quartalen 2017/18 (März bis November) den Konzernumsatz auf 2 Mrd. €. Das Konzernergebnis lag im selben Zeitraum mit 171,6 Mio. € um 24,6 Prozent über dem Vorjahr. „Das Neun-Monats-Ergebnis ist dank des starken ersten Halbjahres zufriedenstellend. Im 3. Quartal lag das Ebit aufgrund gestiegener Rohstoffkosten aus der Ernte 2017 und gesunkener Zuckerverkaufspreise nach dem Quotenende wie erwartet deutlich unter Vorjahr“, erklärt Agrana- Vorstandsvorsitzender Johann Marihart. So sinkt das Konzernergbnis im 3. Quartal von September bis November auf 30,3 (32,6) Mio. €. Für die ersten neun Monate beträgt das Konzernergebnis 127,6 Mio. €. Die Nettofinanzschulden zum 30. November 2017 lagen mit 226,0 Mio. € um 13,9 Mio. € unter dem Wert des Bilanzstichtages 2016/17.

Im Segment Zucker stieg in den ersten drei Quartalen 2017/18 der Umsatz im Vorjahresvergleich um 3,4 Prozent auf 550,6 Mio. € und das Ebit von 23,1  auf 42,1 Mio. €. Der Anstieg ist im Wesentlichen dem im ersten Halbjahr noch gegenüber dem Vorjahr besseren Verkaufspreisumfeld zu danken, teilt das Tochterunternehmen der Südzucker AG mit.

Für den Rest des Geschäftsjahres 2017/18 geht Agrana von einem leichten Anstieg beim Konzernumsatz und einer deutlichen Verbesserung beim Ebit aus. Das Investitionsvolumen des Konzerns soll rund 140 Mio. € betragen.

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