Agrarhandel

Baywa zieht es auf die Insel


BayWa kauft in Großbritannien zu
Foto: Baywa
BayWa kauft in Großbritannien zu

Die BayWa AG baut mit der Übernahme eines britischen Händlers ihre Geschäftstätigkeit aus. Die zuständige Kartellbehörde muss aber noch zustimmen.

Der Münchner Konzern übernimmt Premium Crops Ltd. durch ihre britische Tochtergesellschaft Cefetra Ltd. Die Übernahme ist Teil der Strategie des Geschäftsbereichs BayWa Agri Supply & Trade (BAST), das Angebot an besonderen Getreidesorten und Dienstleistungen auszubauen. Premium Crops ist ein führender britischer Händler und Lieferant von speziellen Getreidesorten mit dem Schwerpunkt auf nachhaltigen, rückverfolgbaren und vollständig risikokontrollierten Lieferketten für Nischenölsaaten und -getreide. Bisher gehörte das Unternehmen zum amerikanischen Konzern Technology Crops LLC.

„Die Übernahme von Premium Crops ist Teil unserer Spezialisierungsstrategie im Agrarhandel. Wir können unser Portfolio an speziellen Getreidesorten erweitern und sowohl Landwirten im Vereinigten Königreich als auch unseren Kunden in ganz Europa und den benachbarten Märkten ein noch breiteres Angebot machen“, so Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der BayWa AG.

Baywa-Tochter in Großbritannien
Cefetra Ltd ist einer der führenden Agrarhändler im Vereinigten Königreich mit einem Handelsvolumen von über 4 Mio. t Getreide und Erzeugnissen pro Jahr. Seit 1999 ist das Unternehmen Teil der Cefetra Group, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Baywa AG. Im Jahr 2015 übernahm Cefetra Ltd den britischen Getreidehändler Wessex Grain Ltd.
„Cefetra verfügt über einen exzellenten Ruf und ein ausgezeichnetes Kundennetzwerk“, sagt Andrew Probert, Geschäftsführer bei Premium Crops Ltd. „Unser Portfolio umfasst bereits einige exklusive Pflanzenprodukte. Mit dieser Übernahme eröffnen sich für uns jedoch neue Möglichkeiten im Bereich der speziellen Getreidesorten. Wie Premium Crops steht Cefetra für stabile und zuverlässige Prozesse entlang der Wertschöpfungskette sowie für Alternativen zu traditionellen Pflanzenprodukten mit Mehrwert.“

 




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