Bodenmarkt

Bayerische Bauern zahlen am meisten


Der Anstieg der Kaufpreise für Agrarland setzt sich fort. In Bayern kosten die Flächen sechs Mal so viel wie in Brandenburg oder Thüringen.

Landwirte haben 2018 im Bundesdurchschnitt für landwirtschaftliche Grundstücke fast 25.000 €/ha gezahlt, zeigt die aktuelle Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes zum Bodenmarkt. Der Betrag wird aus den Kaufpreisen zum Verkehrswert aller registrierten Verkäufe von Acker- und Grünland gemittelt. Binnen zehn Jahren sind die bundesweiten Kaufpreise auf das 2,6-fache angestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt der Anstieg immerhin 6 Prozent.

Am teuersten ist der Boden in Bayern mit fast 65.000 €/ha. Nordrhein-Westfalen folgt mit rund 53.000 €/ha und Niedersachsen mit etwa 36.500 €/ha. Die Schlusslichter im Ländervergleich bilden Brandenburg mit knapp 11.000 €/ha, Thüringen mit rund 10.700 ha und das Saarland mit weniger als 10.000 €/ha.

Die Grafik des Statistischen Bundesamtes zeigt die mittleren Kaufpreise zum Verkehrswert 2018 für landwirtschaftliche Grundstücke nach Bundesländern.
Quelle: Statistisches Bundesamt
Die Grafik des Statistischen Bundesamtes zeigt die mittleren Kaufpreise zum Verkehrswert 2018 für landwirtschaftliche Grundstücke nach Bundesländern.

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