Agrarmaschinen

Amazone eröffnet neues Werk


In Bramsche hat der Technikspezialist einen zweistelligen Millionenbetrag investiert. Die Logistikanbindung ist ein großes Plus.

Die Amazone-Gruppe hat jetzt nach einer rund einjährigen Bauzeit ihr neues Werk im Bramscher Industriegebiet Schleptrup ein Betrieb genommen. Das Neubauprojekt umfasst Montage-, Versand- und Lagerhallen mit insgesamt 16.000 m² Grundfläche sowie ein Verwaltungsgebäude. Das Investitionsvolumen dieser ersten Baumaßnahme am neuen Standort beträgt laut Unternehmen rund 16 Mio. €.

Endmontage von UX-Anhängespritzen

In den vergangenen Wochen wurde die neue Fabrik fertig eingerichtet; sie übernimmt jetzt die Endmontage der UX-Anhängespritzen. Für die Montage dieser Maschinen mit ihren bis zu 40 m Arbeitsbreite bieten die neuen, auf diese Abmessungen ausgelegten Hallen reichlich Platz und damit ideale Voraussetzungen, betont Amazone. Die Mitarbeiterzahl in Produktion, Montage, Logistik und Verwaltung werde im Laufe des Jahres 2019 auf rund 150 anwachsen.

Der neue Standort liegt sehr verkehrsgünstig direkt an der Autobahnabfahrt Bramsche der A1 nördlich von Osnabrück, nur 25 Straßenkilometer vom Stammsitz in Hasbergen-Gaste entfernt. Das Amazone-Grundstück dort ist insgesamt 24 ha groß, im ersten Schritt wurden jetzt rund 5 ha bebaut. 

Optimierung der Logistikstrukturen

Das neue Werk ist eine „Fabrik der kurzen Wege“ und wurde für eine variantenreiche Großmaschinenproduktion konzipiert, heißt es in Hasbergen-Gaste. Es biete dadurch eine für die Produktion optimale Anordnung der Funktionsbereiche Warenannahme, Lagerhaltung, Montage, Maschinenabnahme mit Prüfstand und Qualitätskontrolle sowie Versand.

Geschäftsführer Christian Dreyer hebt hervor, dass mit dem Umzug der UX-Endmontage in den anderen Werken Platz frei werde, der auch in anderen Sparten die Optimierung der Fertigung ermögliche. „Wir nutzen die zusätzlichen Kapazitäten, um die interne Aufgabenverteilung zwischen den einzelnen Standorten und damit letztlich unsere Fertigungs- und Logistikstruktur insgesamt weiter zu optimieren“, so Dreyer.

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