Artensterben

Weniger Vögel auf dem Acker

Eine Studie zum Vogelschwund in Europa zeigt, der Rückgang bei den Vögeln, die auf Äckern und Weiden leben, ist am größten.

Forscher der University von Exeter haben analysiert, wie sich die Bestände von 144 Vogelarten in Europa zwischen 1980 und 2009 entwickelt haben. Die Ergebnisse, die in der Zeitschrift Ecology Letters veröffentlicht sind, zeigen einen Rückgang der Vogelbestände, der sich allerdings in den vergangenen zehn Jahren stabilisiert hat.

Zwar legen Landwirte Feldlerchen-Fenster als Anflugschneise und zur Nahrungssuche in ihrem Acker an. Tatsächlich ist der Schwund bei den Vögeln, die auf Äckern und Weiden leben, mit Abstand am größten. Insgesamt, schätzen die Forscher, leben heute in Europa 421 Millionen Exemplare der betrachteten Arten weniger als 1980, was einem Rückgang um etwa 20 Prozent entspricht. Die Daten stammten von der Vogelschutz-Partnerschaft Birdlife International und vom paneuropäischen Monitoring-Plan verbreiteter Vogelarten, einer Organisation von Ornithologen.

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