Außenhandel

Brasiliens Fleischexport erholt sich


Das brasilianische Fleischgeschäft ist zurück auf der Erfolgsspur. Im Juni hatten die Exporte unter einem Streik der LKW-Fahrer gelitten.

In den ersten sieben Monaten des Jahres exportierte Brasilen 3,01 Mio. t Geflügel-, Rind- und Schweinefleisch, das waren 10 Prozent weniger als vor einem Jahr. Nach einem Einbruch im Juni konnten sich die Ausfuhren im Juli wieder deutlich zulegen. Mengenmäßig bleibt Geflügelfleisch der wichtigste Exportartikel. Von Januar bis Juli wurden nach Angaben des Außenhandelsministeriums 2,09 Mio. t exportiert, das waren 12,1 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2017. Der Exportwert fiel um 14,4 Prozent auf 3,19 Mrd. US-$. Auch beim Schweinefleisch fällt die Zwischenbilanz negativ aus. Bisher wurden 293.000 t (minus 14,1 Prozent) im Wert von 618 Mio. US-$ (minus 28,1 Prozent) im Ausland abgesetzt. Beim Rindfleisch verzeichnet die Exportstatistik dagegen einen Anstieg um 5,6 Prozent auf 629.000 t. Die Exporterlöse stiegen um 13,1 Prozent auf 2,54 Mrd. US-$.

Die Bilanz für den Monat Juli fällt positiv aus. Die Ausfuhren von Geflügelfleisch konnten gegenüber dem Juni auf 438.000 t verdoppelt werden. Im Jahresvergleich liegt der Zuwachs bei 23,7 Prozent. Beim Rindfleisch stiegen die Exporte gegenüber dem Vormonat um 141 Prozent auf 131.000 t. Im Jahresvergleich legten die Ausfuhren um 24,4 Prozent zu. Beim Schweinefleisch beträgt das Plus gegenüber dem Juni um 90,3 Prozent auf 57.000 t. Gegenüber dem Juli 2017 stiegen die Exporte um 17,2 Prozent.

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