Berufseinsteiger der Agrarfakultäten sind gefragt. Während des Karrieretages der agrarzeitung präsentierten sich heute in Kiel rund ein Dutzend Unternehmen den mehr als 200 studentischen Teilnehmern. „Auch Sie wollen eine Ernte vermarkten - und zwar sich selbst", erläuterte Markus Grimm, Hauptgenossenschaft Nord AG, Kiel den Studenten der Fachhochschule und Universität Kiel. Neben der fachlichen Qualifikation sei es notwendig Spass an der Arbeit und einen gesunden Menschenverstand miteinander zu kombinieren. Dabei sei es egal, ob die Bewerber von der Fachhochschule oder der Universität kommen. Alessa Näpel, KWS Saat AG, Einbeck, forderte die Studenten auf, sich inititiativ zu bewerben.  Auf diese Art und Weise würden beispielsweise fast 80 Prozent der Praktikumsplätze der KWS Saat AG besetzt. Auch viele Festangestellte der KWS hätten so ihren Arbeitsplatz gefunden. Die Einstellungsvoraussetzungen in den meisten Stellenanzeigen wirken auf viele Studenten sehr hochgesteckt. Jörg Krämer, GEA Group, Gönen, beruhigt die Bewerber mit dem Hinweis, dass beispielsweise die oft geforderten guten Englischkenntnisse auch im Job aufgebaut werden können. Für Krämer ist das komplette Bild eines Menschen wichtig.

Alle Referenten des Kieler Karrieretages der agrarzeitung legten großen Wert auf Praktika. Dr. Jurith Montag, BASF SE, Ludwigshafen fügte hinzu: „Wir brauchen Agrarwissenschaftler mit einem ganzheitlichen Verständnis, vom Boden über die Pflanze bis hin zum Schadstoffmechanismus". (hol)

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