az-Karrieretag: Mit Mobilität und Fremdsprachen punkten

Die Aussichten für Hochschulabgänger aus dem Agrarbereich auf einen geeigneten Arbeitsplatz bleiben gut. Das ist auf dem Karrieretag der agrarzeitung (az) heute an der Uni Kiel wieder deutlich geworden. Studierende konnten sich heute an Christian-Albrechts-Universität einen Überblick über die unterschiedlichsten Arbeitsmöglichkeiten nach Abschluss ihres Studiums verschaffen. Praktika sowie Bachelor- und Masterarbeiten sind weiterhin die klassischen Möglichkeiten, Kontakt zu Unternehmen aufzubauen. Der Input von den Studierenden ist erwünscht. „Wenn Sie Ideen haben, wenden Sie sich an uns“, forderte Jörg Krämer, Gea Farm Technologies, Bönen, die jungen Leute auf. Auch Dr. Judith Ringel von Evonik, Essen, ermutigte die Teilnehmer der Veranstaltung, Themen für wissenschaftliche Arbeiten vorzuschlagen. „Die praktische Landwirtschaftsszene ist sehr überschaubar. Bauen Sie sich bald Ihr persönliches Netzwerk auf“, riet darüber hinaus Torben Pülsch, Betriebsleiter der Baltic-Agrar Mecklenburg-Vorpommern. 

Dr. Christian Karst von der Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH (RWZ), Kassel, wusste aus Erfahrung, dass in der Sparte Technik zukünftig nur ein umfassendes Servicepaket aus Handel, Reparatur und Finanzierung bedeutsam sein wird. „Spezialisten werden anerkannt“, so sein Credo. Mobilität und Fremdsprachen wurden auf der Veranstaltung ebenfalls als wichtige Anforderungen an die zukünftigen Mitarbeiter genannt. Auslandserfahrung könnte die Chancen der Bewerber zusätzlich erhöhen. (dg)
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