az-Debatte

Corona verändert Agrar-Arbeitswelt

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Das Vertriebsgespräch wandert in die digitale Sphäre ab, der Handel auch. Doch digital bedeutet keinesfalls ein Verlust an Nähe in geschäftlichen Beziehungen, sagt Agrora-Gründer Hauke Jaeschke im az-Interview.

Nach den ersten Wochen der Coronakrise kehrt bei vielen seiner Kunden aus Landwirtschaft, Industrie und Handel ein gewisser Gewöhnungseffekt an Homeoffice, Videokonferenzen und Co. ein, beobachtet Jaeschke, einer der zwei Gründungsgesellschafter der digitalen Agrarhandelsplattform Agrora. Außerdem lernen viele Geschäftspartner ihr Gegenüber digital oft näher kennen, als im ganz analogen Gespräch von Angesicht zu Angesicht.

Klingt paradox? Nein, so Agrora-Gründer und Geschäftsführer Hauke Jaeschke: „Führe ich einen Video-Chat mit einem Landwirt, um ihm unsere Plattform zu erklären, und platzt mein kleiner Sohn in dem Moment ins Arbeitszimmer, so hat der Landwirt nicht nur mich kennengelernt, sondern meinen Sohn gleich mit“, verdeutlicht Jaeschke im Gespräch mit az-Journalistin Stefanie Pionke. Ein Fazit: Digital bedeutet nicht automatisch auch distanziert. Im weiteren Gespräch erläutert der Start-up-Unternehmer, wie die Erfahrungen der Coronakrise nach seiner Einschätzung das Miteinander in der Agrarwirtschaft verändern werden. 




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