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Die von Bayer akquirierten Geschäfte haben das Portfolio der Agrarsparte der BASF SE, Ludwigshafen, erweitert. Der Umsatz im 3. Quartal ist entsprechend gestiegen, das Ergebnis haben die Zukäufe dennoch belastet.

Die Verkäufe im Geschäftsbereich Agricultural Solutions sind im 3. Quartal um 26 Prozent auf 1,24 Mrd. € gestiegen. Dazu haben zum einen Portfolioeffekte durch den Zukauf der Bayer-Geschäfte beigetragen, aber auch höhere Preise und Mengen. Je nach Region sieht es differenziert aus. In Europa ging der Umsatz leicht zurück. Auf Grund der Trockenheit konnten weniger Herbizide und Fungizide abgesetzt werden. In Nordamerika dagegen stieg der Umsatz mehr als erwartet. In dieser Region kamen die Portfolioeffekte durch die Bayer-Zukäufe mehr zum Tragen, ebenso in Südamerika, Afrika und dem Nahen Osten. Hinzu kamen dort höhere Preise und mehr Abverkäufe im Pflanzenschutz, die den Regionenumsatz beflügelten.

Trotz der guten Umsätze im 3. Quartal muss die BASF aber auch die Schattenseiten der Zukäufe verkraften, da unter anderem auch Integrationskosten anfallen. Diese Belastungen fielen aber weniger stark aus als von BASF erwartet. Das Ergebnis vor Sondereinflüssen war trotz der saisonbedingt stark negativen Ergebnisse der von Bayer akquirierten Geschäfte „nur um 26 Mio. € schwächer als im Vorjahresquartal“, heißt es im Quartalsbericht. Ohne die Zukäufe hätte die BASF im 3. Quartal ein „deutlich höheres Ergebnis“ im Vergleich zum Vorjahresquartal erreicht, heißt es weiter. BASF hatte von Bayer bestimmte Pflanzenschutzmittel, verschiedene Saatgut-Arten und Digital-Farming-Aktivitäten für insgesamt 7,6 Mrd. € übernommen.

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