Der US-Landtechnikkonzern Agco schließt das Geschäftsjahr 2017 mit einem Nettoumsatzplus von 12 Prozent ab. Auch für 2018 erwartet das Unternehmen moderate Zuwächse.

Agco erwirtschaftete 2017 rund 8,3 Mrd. US-$ gegenüber 7,4 Mrd. US-$ im Jahr zuvor, teilt das Unternhemen mit Hauptsitz in Duluth im Bundesstaat Georgia heute mit. Noch im April 2017 hat Agco-Chef Martin Richenhagen nur 8,2 Mrd. US-$ an Umsatz erwartet.

Asien-Pazifik-Geschäft lässt die Kassen klingeln

Zuwächse gab es in allen Regionen. Deutlich zugelegt hat vor allem das Geschäft in der Region Asien-Pazifik. Dort ist der Nettoumsatz um gut 26 Prozent gewachsen. Landtechnik war insbesondere in China und Australien stark nachgefragt. In Südamerika konnte das Unternehmen knapp 16 Prozent mehr Nettoumsatz generieren, insbesondere in Argentinien. Die Region Europa/Mittlerer Osten legte insgesamt um knapp 13 Prozent an Nettoumsatz zu, wobei die größten Zuwächse in den Hauptmärkten Großbritannien, Deutschland und Italien erzielt wurden.

Für 2018 rechnet Agco mit einer stabilen Nachfrage in allen Regionen. Der Konzern hält weiter an seinem strikten Kostenmanagement fest und will langfristig in die Effizienz der Standorte und in den Service investieren.
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