Bilanz für 2017

Ammerland ist auf Wachstumskurs

Molkerei Ammerland
Foto: Ammerland
Molkerei Ammerland

Die Molkerei Ammerland vermeldet ein durchweg positives Ergebnis für das Jahr 2017. Diverse Erweiterungen und die Umsetzung neuer Konzepte zahlen sich aus.

Die Zahlen des Jahres 2017 lesen sich gut im Bilanzbericht der Molkerei Ammerland. Der Milchauszahlungspreis lag mit 36,51 ct/kg um 9,4 ct/kg oder satten 35 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Molkerei hatte das Ziel, ihre Milchverwertungsressourcen zu erweitern. Dazu nahmen sie eine neue Käserei in Betrieb. Die verarbeitete Milchmenge stieg um 3,4 Prozent auf 1.738 Mio. kg an. Im Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre hat sich die Milchverarbeitungskapazität mehr als verdoppelt. Insgesamt wurden 134.366 t Käse, 44.790 t Pulver, 22.853 t Butter und 134.820 t Frischprodukte produziert. Ammerland konnte seinen Umsatz um mehr als ein Drittel (35,3 Prozent/232 Mio. €) auf 889,5 Mio. € steigern. Der Jahresüberschuss beträgt 6,98 Mio. €. Das entspricht einem Bilanzgewinn von 4,18 Mio. €.

Die Molkerei kündigt an, den Wachstumskurs fortsetzen zu wollen und deswegen auch bereit für die Aufnahme neuer Mitglieder zu sein. Zudem setzte das Unternehmen einige neue Mehrwertkonzepte um. Seit September 2017 vertreibt Ammerland gentechnikfreie Weidemilch. Zeitgleich wurde nach 18-monatiger Umstellungsphase erstmals von 40 Höfen Biomilch geliefert. Auch das Exportgeschäft entwickle sich nach Angaben des Unternehmens positiv. Seit Januar 2017 wird Ammerländer auch nach Nord-, Süd-, und Mittelamerika geliefert.

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