Biofach

Alternative Landwirtschaft wächst in Bayern kontinuierlich


Anlässlich der Biofach, die am Aschermittwoch in Nürnberg startet, weist die Landesvereinigung für ökologischen Landbau (LVÖ Bayern) auf eine positive Entwicklung im Freistaat hin. Die Zahl der Betriebe steigt um fast neun Prozent, die Fläche weitet sich noch etwas stärker aus.

Die Landesvereinigung für ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ Bayern) hat positive Zahlen für die vom 14. bis zum 17. Februar in Nürnberg stattfindende Messe Biofach im Gepäck. Die Anzahl der Mitgliedsbetriebe der Anbauverbände Bioland, Naturland, Demeter und Biokreis sei im vergangenen Jahr um 8,6 Prozent auf 6.221 gestiegen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die von diesen Betrieben bewirtschaftete Fläche hat im gleichen Zeitraum um über 10 Prozent zugenommen und beträgt nun knapp 240.000 Hektar

Über 6.200 landwirtschaftliche Betriebe in Bayern sind Mitglied in einem Öko-Anbauverband. „Dieses kontinuierliche Wachstum zeigt eindrücklich, dass immer mehr Betriebe in Bayern den ökologischen Landbau als Chance für ihre Entwicklung begreifen“, freut sich Josef Wetzstein, Vorsitzender der LVÖ Bayern. Aufgrund der steigenden Nachfrage biete der Ökolandbau Erzeugern und Verarbeitern auch in Zukunft sichere Vermarktungsmöglichkeiten. Der Markt wachse weiterhin dynamisch, prognostiziert Wetzstein. Dafür müssten aber die politischen Rahmenbedingungen passen. Die bayerische Staatsregierung verfolgt mit der Initiative BioRegio Bayern 2020 das Ziel, die heimische Bioproduktion deutlich auszudehnen. Hierzu hat sie wichtige Impulse gesetzt. „Die eingeleiteten Maßnahmen müssen in den nächsten Jahren deutlich ausgebaut werden, damit sich der Ökolandbau in Bayern erfolgreich weiterentwickelt“, macht Wetzstein deutlich.

Die Messe Biofach ist nach eigenen Aussagen die Weltmesse für Bio-Lebensmittel. Mehr als 2.500 nationale und internationale Aussteller präsentieren in Nürnberg auf rund 47.000 qm ihre Ideen, Trends und Neuheiten zu Bio-Lebensmittel in kontrollierter Qualität.

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