Biomasse-Ausschreibung

Biogasanlagen sichern sich Anschlusszahlung


Die Bundesnetzagentur vergibt die Fördergelder für erneuerbaren Strom und Wärme aus Biogmasse.
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Die Bundesnetzagentur vergibt die Fördergelder für erneuerbaren Strom und Wärme aus Biogmasse.

Die Ergebnisse zur Ausschreibung von Biomasseanlagen liegen vor. Biogasanlagenbetreiber sichern sich mit der Teilnahme ihre Stromzuschüsse nach Ablauf der 20-Jahre-Frist im Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG).

Die Bundesnetzagentur hat heute im Rahmen der Ausschreibung für Biomasseanlagen 79 Gebote über 76.537 kWh die Zuschläge erteilt. Der Umfang überschreitet deutlich die im Vorjahr genehmigten Menge von 27.551 KW. Insgesamt gingen 85 Gebote ein. Das eingegangene Gebotsvolumen lag deutlich unter dem Ausschreibungsvolumen von 225.807 kWh, teilt die Bundesnetzagentur in Bonn mit.

„Bestehende Anlagen, die sich um eine Anschlusszahlung bewerben, haben diese Ausschreibungsrunde geprägt“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Die Zuschlagsmenge hat sich, verglichen mit 2017, deutlich erhöht. Dennoch wurde mehr ausgeschrieben, als bezuschlagt werden konnte. Durch die Übertragung der nicht genutzten Mengen auf die kommenden Jahre ist ein intensiver Wettbewerb bei diesen Ausschreibungen auch zukünftig nicht zu erwarten“, ergänzte Homann.

Weniger Gebote von Neuanlagen
Kaum Formfehler
Die Bundesnetzagentur in Bonn hat am 1. September die Ausschreibung für Biomasseanlagen eröffnet. Nun liegen die Ergebnisse der Zuschläge vor:
Der niedrigste Gebotswert eines Gebotes, das einen Zuschlag erhielt, beträgt 10,00 ct/kWh.
Das Gebot mit dem höchsten Gebotswert liegt bei 16,73 ct/kWh.
Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert beträgt 14,73 ct/kWh. In diesem Jahr mussten sechs Gebote aufgrund formaler Fehler ausgeschlossen werden. Die hohe Ausschlussquote von 2017 mit nahezu einem Drittel ausgeschlossener Gebote hat sich nicht wiederholt. Insgesamt wurde Geboten mit einer Menge von 76.537 kWh ein Zuschlag erteilt.
Der durchschnittliche Zuschlagswert aller Gebote liegt bei 14,73 ct/kWh. Von den Geboten, die einen Zuschlag erhalten haben, entfielen 13 mit einer Gebotsmenge von 29.481 kWh auf Neuanlagen. Eine Besonderheit des Ausschreibungsverfahrens ist, dass bereits in Betrieb genommene und nach dem EEG vergütete Anlagen teilnehmen können, wenn ihre restliche Vergütungsdauer nach dem EEG weniger als acht Jahre beträgt. Insgesamt wurden 66 Gebote für Bestandsanlagen mit einem Volumen von 47.056 kWh bezuschlagt.

Der durchschnittliche Zuschlagswert aller Gebote liegt bei 14,73 ct/kWh. Für Neuanlagen durfte maximal ein Wert von 14,73 ct/kWh geboten werden. Der Höchstwert für Bestandsanlagen betrug 16,73 ct/kWh. Die meisten bezuschlagten Projekte erhalten die maximal gesetzlich zulässige Zahlung.


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