Bundesnetzagentur

Photovoltaik auf süddeutschen Äckern noch möglich


Die Bundesnetzagentur hat kürzlich die nächste Ausschreibungsrunde für Solaranlagen eröffnet. In Bayern und Baden-Württemberg können auch Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen errichtet werden.

Bis zum 1. Juni nimmt die Bundesnetzagentur wieder Gebote für Solaranlagen entgegen. Das betrifft in bestimmten Regionen auch Projekte auf Acker- und Grünland. In Baden-Württemberg dürfen Photovoltaik-Anlagen auf landwirtschaftlichen Flächen in benachteiligten Gebieten bis zu einer Grenze von 100 MW pro Jahr errichtet werden. In Bayern sind maximal 30 Vorhaben erlaubt. In beiden süddeutschen Bundesländern sind diese jährlichen Kontingente noch nicht ausgeschöpft.

Für Baden-Württemberg sind Zuschläge mit einem Volumen von bis zu 96.550 Kilowatt möglich, in Bayern sind noch bis zu 20 Zuschläge erlaubt. Die verfügbaren Kontingente können sich noch reduzieren, wenn im Rahmen der gemeinsamen Ausschreibung zum 1. April 2018 Gebote in diesen Kategorien bezuschlagt werden; hierüber wird die Bundesnetzagentur auf der Website dieses Gebotstermins informieren.

Der Höchstwert in dieser Runde beträgt 8,84 Cent/kWh bei einem Ausschreibungsvolumen von 182.479 Kilowatt. Gebotstermin ist der 1. Juni 2018. Die niedrigsten Gebote erhalten den Zuschlag, bis das Volumen der Ausschreibung erreicht ist. 

Weitere Informationen zu dieser zweiten Ausschreibungsrunde für Solaranlagen 2018 gibt es im Internet.

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