BVE-Konjunkturreport

Bei Lebensmitteln läuft es rund

Lebensmittel sind weiter gefragt
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Lebensmittel sind weiter gefragt

Die deutsche Ernährungsindustrie wächst weiter. Auch das Exportgeschäft brummt.

Die Branche erzielte im Oktober 2017 einen Umsatz von 15,5 Mrd. €. Im Vorjahresvergleich ergibt sich somit ein deutlicher Zuwachs von 8,7 Prozent. Diese Entwicklung wurde durch ein mengenmäßiges Wachstum ermöglicht, das geht aus dem Konjunkturreport des Bundesverbandes Ernährung (BVE) hervor. Der Absatz stieg um 5,7 Prozent.

Auch im Exportgeschäft erwirtschaftete die Branche ein positives Ergebnis, die Umsätze erhöhten sich zum Vorjahr um 4,5 Prozent auf 5,1 Mrd. €. Dieser konjunkturelle Trend setzte Anreize für die Lebensmittelproduzenten zur Ausweitung der Produktion, wodurch sich der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex um 1,8 Prozent zum Vorjahr erhöhte.

Im November 2017 blieb der HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel mit einem Anstieg um 0,9 Prozent nahezu konstant zum Wert aus dem Vormonat. Gleichzeitig waren die Preise für Agrarrohstoffe mit 15,0 Prozent deutlich unter dem Vorjahresniveau. Durch den anhaltenden Wettbewerbsdruck entlang der Wertschöpfungskette sind die Rohstoffpreise einer der wichtigsten Kostenfaktoren für die Lebensmittelhersteller.

Erwartungen bleiben positiv

Der monatlich erscheinende ifo-Geschäftsklimaindex ist ein Indikator für die Stimmung und Erwartungen der Ernährungsindustrie. Durch gestiegene Erwartungen an die zukünftige Geschäftslage verdoppelte sich im November 2017 der Saldo des Geschäftsklimas und klettert damit über sein Vorjahresniveau. Ebenfalls positiv bewerteten die Unternehmen ihre Erwartungen an die Produktionspläne der kommenden drei Monate und standen dem Exportgeschäft optimistisch gegenüber. Zurückhaltender wurde die Entwicklung der Verkaufspreise eingeschätzt.

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