Cargill-Quartalsbilanz

Investitionen in alternative Protein-Quellen


Der Konzern mit Sitz in Minneapolis ist mit der Entwicklung im ersten Quartal zufrieden.
Foto: Cargill
Der Konzern mit Sitz in Minneapolis ist mit der Entwicklung im ersten Quartal zufrieden.

Im ersten Quartal 2019/20 steigert der US-Konzern Umsatz und Gewinn. Die Erschließung neuer Geschäftfelder wird fortgesetzt.

Der internationale Agrar- und Lebensmittelkonzern Cargill erwirtschaftete im ersten Quartal 2019/20 (Juni bis August) einen Umsatz von 29 Mrd. US-$ (plus 1 Prozent). Das bereinigte Betriebsergebnis stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf 908 Mio. US-$, teilte das Unternehmen heute mit. Besonders stark hätten sich die Sparten Tierernährung und Protein entwickelt, was vor allem auf die große Nachfrage für Rindfleisch und Eier in den USA zurückzuführen sei. Gute Ergebnisse habe auch der die Produktion von Futtermitteln für Aquakulturen beigesteuert. Zufrieden zeigt man sich bei Cargill auch mit dem globalen Handelsgeschäft.

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Das Unternehmen baute sein Engagement im Bereich alternativer Eiweiß-Quellen aus. Cargill investierte im ersten Quartal weitere 75 Mio. US-$ in Puris, den größten Hersteller von Erbsenproteinen in Nordamerika. Dadurch könne Puris seine Produktion verdoppeln. Der Konzern ging zudem eine kommerzielle Partnerschaft mit InnovaFeed ein, einem führenden Unternehmen bei der Herstellung von Proteinfutter aus Insekten. Eine Vereinbarung mit dem Biotech-Unternehmen White Dog Labs bietet Cargill Zugang zu einem fermentationsbasierten Protein zur Verwendung in Lachsfutter. Cargill arbeite weltweit „mit einem einzigartigen Partnernetzwerk zusammen, um die ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit von Lebensmitteln und Landwirtschaft voranzutreiben“, heißt es in der Quartalsmitteilung.


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