Cropenergies

Hoffen auf höhere Ethanolpreise


Seit 2005 werden im Cropenergies-Werk in Zeitz pro Jahr bis zu 400.000 m³ Bioethanol produziert
Foto: Martin Jehnichen / Cropenergies
Seit 2005 werden im Cropenergies-Werk in Zeitz pro Jahr bis zu 400.000 m³ Bioethanol produziert

Teure Rohstoffe und schwache Notierungen für Ethanol haben das Ergebnis 2018/19 der Cropenergies gedrückt. Doch die Südzucker-Tochter blickt vergleichsweise zuversichtlich auf das gerade angelaufene Geschäftsjahr 2019/20.

Leicht höhere Preise für Ethanol und ein größerer Umsatz sollen für das am 1. März begonnene, neue Geschäftsjahr wieder bessere Kennzahlen bringen. Das teilte die Mannheimer Cropenergies AGam Dienstag mit. Für das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern gibt der Bioethanolhersteller daher eine Spanne von 60 bis 115 Mio. € im Geschäftsjahr 2019/20 an. Das operative Ergebnis soll zwischen 20 und 70 Mio. € betragen. Den Umsatz beziffert Cropenergies mit 800 bis 900 Mio. €.

Drosselung der Kapazitäten begrenzt Umsatz

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 haben die Mannheimer nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 779 (Vorjahr:882) Mio. € eingefahren und ein vergleichsweise schwaches Ergebnis von 33 (72) Mio. €. Die Südzucker-Tochter führt dies auf geringere Ethanolpreise bei gleichzeitig höheren Rohstoff- und Energiekosten zurück. Cropenergies hatte daher Ende 2018 die Produktion zeitweise reduziert, was zulasten des Umsatzes ging.

Die volständige Bilanz für das Geschäftsjahr 2018/19 stellt Cropenergies am 15. Mai vor.

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