Die Top Themen: Baupläne aus Brüssel, Zahlen aus Köln, Neues vom Mars

az-Wochenstart: Was Wichtig Wird

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Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre! Ihre Stefanie Pionke, Redaktion agrarzeitung.

Der EU-Agrarrat befasst sich mit den Planungen für die Neuausrichtung der Agrarumweltpolitik in der GAP-Reform, auch bekannt unter dem Schlagwort „Grüne Architektur“. Die RWZ Köln präsentiert auf der Bilanzpressekonferenz Mittwoch, wie sie das schwierige Jahr 2018 gemeistert hat. Und in Sachen Feldbestände gibt es mal wieder Neues vom Mars.

Architekt Hogan präsentiert Baupläne

EU
Am Montag  auf dem EU-Agrarministerrat in Luxemburg geht es wieder einmal um die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020. Die EU-Kommission, genauer Agrarkommissar Phil Hogan, erörtert mit den Ressortchefs der Mitgliedstaaten die Pläne für die Neugestaltung der Agrarumweltpolitik, auch bekannt unter dem Schlagwort „Grüne Architektur“. Umweltauflagen sollen gemäß dem sogenannten Liefermodell nach der GAP-Reform nicht mehr im Einzelnen von Brüssel vorgegeben werden. Stattdessen sollen EU-Mitgliedstaaten mehr nationalen Gestaltungsspielraum bekommen. Die Minister sollen sich im Rat dazu äußern, ob sie mit der geplanten Verlagerung einverstanden sind und das Ambitionsniveau in der Umweltpolitik insgesamt heben möchten. Und mit Ambitionen ist das ja gemeinhin so eine Sache: Klingt zwar immer gut, macht aber auch mehr Arbeit. Schließlich sollen sich die Minister dazu äußern, ob 30 Prozent der Direktzahlungen für Umwelt- und Klimaleistungen reserviert werden sollen. Wie man sich denken kann, ein Thema mit gewissem Konfliktpotenzial. Die EU-Kommission will die Mitgliedstaaten außerdem über die Lage auf den Agrarmärkten informieren – als schwierig wird wenig überraschend die Marktlage bei Zuckerrüben eingeschätzt. (Foto: EU-Kommission)

RWZ bekennt Farbe

Foto: RWZ
Am Mittwoch legt die RWZ in Köln ihre Geschäftszahlen für 2018 vor. Bekanntlich ein schwieriges Jahr, geprägt durch Frost und Trockenheit, geringe Ernteerträge sowie einen schwächeren Absatz von Betriebsmitteln. Hinzu kommt dann noch das Niedrigwasser auf wichtigen Flüssen mit explodierenden Frachtraten als Folge. Wie sich die Kölner in diesem schwierigen Umfeld geschlagen haben, wird Thema bei der Bilanzpressekonferenz sein. Die Kölner befinden sich seit dem Vorstandswechsel 2016 im Gesundschrumpfungs- und Neuausrichtungsprozess und dürften sich dementsprechend nicht über Gegenwind freuen. Doch aus dem Rheinland kamen zuletzt immer wieder auch Wachstumssignale in Form von Kooperationen oder kleineren Übernahmen in den Bereichen Landtechnik, Kartoffeln und Gartenbau. (Foto: RWZ) 

Neues vom Mars


Karte: MARS
Wie ist es um den Zustand der Feldbestände bestellt? Das ist eine Frage, die Marktteilnehmer wenige Monate vor der neuen Ernte verständlicher Weise umtreibt. Im Norden und Osten Deutschlands wird der Blick auf die Felder zunehmend sorgengetrübt, da die Versorgung der Böden mit Feuchtigkeit nicht optimal ist. Ein zweites Dürrejahr in Folge wäre auch wirklich eine mindestens mal sportliche Nummer, da das Polster an Getreide aus der alten Ernte durch die schlechten Erträge im Vorjahr deutlich kleiner ist. Am Montag veröffentlicht der EU-Prognosedienst MARS seinen neuen Bericht zum Zustand der Feldfrüchte in ganz Europa. Dieser Report dürfte in der aktuellen Gemengelage auf viel Interesse stoßen. (Grafik: EU-Kommission)

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