Düngemittel

Eurochem liefert Rohstoffe in die USA


Über den Hafen an der texanischen Küste sollen die Düngemittel in die USA exportiert werden.
Foto: Greenport
Über den Hafen an der texanischen Küste sollen die Düngemittel in die USA exportiert werden.

Das international tätige Düngerunternehmen Eurochem mit Sitz in Zug in der Schweiz will in den USA mehr Präsenz zeigen. Der Tiefseehafen Greenport Houston ist Drehkreuz für alle Lieferungen.

Der russische Konzern hat einen Vertrag mit dem in Houston ansässigen Unternehmen American Plant Food (APF) über die Lieferung von Rohstoffen für die Herstellung von Mehrnährstoffdünger unterzeichnet. Eurochem liefert N-, P- und K-Dünger sowie Harnstoff an APF zur Herstellung von Düngern. APF übernimmt auch das Marketing und den Vertrieb. Laut Vereinbarung haben Eurochem und APF einen gemeinsamen Zugang zum Tiefseehafen Greenport Houston, der ausschließlich von der APF-Tochtergesellschaft American Terminal & Export Company (ATEC) kontrolliert wird.

"Wir freuen uns sehr, diese Vereinbarung mit APF zu unterzeichnen, mit der wir eine langjährige Geschäftsbeziehung haben", sagteCharlie Bendaña, CCO von Eurochem Nord mit. Nordamerika ist für Eurochem ein wichtiger Absatzmarkt auf dem Weg zur internationalen Präsenz. Das Unternehmen produziert überwiegend Dünger in Russland. 2018 wurde in der Nähe der Stadt Perm die neue Usolskiy-Mine in Betrieb genommen, wo Kali hergestellt wird. Eine weitere Mine, Volgakaliy, soll in Russland in Kürze starten. Eurochem beschäftigt weltweit 26.000 Mitarbeiter.

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