Hauptversammlung

K+S startet schwungvoll


Der Gewinn vor Steuern soll bei K+S in diesem Jahr zwischen 700 und 850 Mio. € liegen.
Foto: K+S
Der Gewinn vor Steuern soll bei K+S in diesem Jahr zwischen 700 und 850 Mio. € liegen.

Der Düngehersteller aus Kassel erzielte im 1. Quartal einen höheren Umsatz. Die Werra führt ausreichend Wasser, so dass K+S für dieses Jahr keine Produktionseinschränkungen erwartet.

Der Umsatz der K+S Gruppe stieg im 1. Quartal des Jahres 2019 um 8 Prozent auf 1,3 Mrd. € zum Vorjahreszeitraum an. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbesserte sich um 14 Prozent auf 270 Mio. €. Das anhaltend positive Marktumfeld im Kundensegment Landwirtschaft hat laut K+S maßgeblich zum Ergebnisplus beigetragen. Der Freie Cashflow erreichte im 1. Quartal  233 Mio. €, ein Plus von 63 Prozent. Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern verbesserte sich um 29 Prozent auf 108 Mio. €.

Kaliumchlorid ist Umsatztreiber

Im größten Kundensegment Landwirtschaft sorgten vor allem gestiegene Preise für Kaliumchlorid als Düngemittel für einen Anstieg beim Umsatz um 7 Prozent auf 461 Mio. €, während das Ebidta um 31 Prozent auf 124 Mio. € verbessert wurde. Eine gute Nachfrage aus der Lebensmittel-, Öl- und Gasindustrie war im Berichtsquartal von Januar bis März im Kundensegment Industrie zu verzeichnen. Der Umsatz stieg um 2 Prozent auf 282 Mio. € an, während höhere Frachtkosten zu einem Rückgang beim Ebidta auf 59 Mio. € führten.

Mehr Auftausalz in Kanada verkauft

Höhere Preise sowie positive Währungseffekte sorgten im Kundensegment Verbraucher für einen um 9 Prozent höheren Umsatz auf 120 Mio. € und ein Ebitda von 16 Mio. €. Gestiegene Absatzmengen bei Auftausalz in Kanada und an der US-Ostküste sowie positive Preis- und Währungseffekte ließen im Kundensegment Gemeinden den Umsatz um auf  401 Mio. € und das Ebidta auf 86 Mio. € steigen.

Dr. Burkhard Lohr, Vorstandsvorsitzender der K+S AG, erwartet für das Gesamtjahr eine deutliche Steigerung des Ebitda, das in einer Bandbreite zwischen 700 und 850 Mio. € liegen sollte, gegenüber 606 Mio. € im Vorjahr. Die Landwirtschaft dürfte mehr Kali düngen und am kanadischen Standort Bethune die Produktion steigen. Außerdem sei für das verbleibende Jahr 2019 nicht mit entsorgungsbedingten Produktionseinschränkungen beim Kaliabbau aufgrund von längeren Niedrigwasserperioden in der Werra zu rechnen, so Lohr. Erstmals seit 2013 will K+S in diesem Jahr wieder einen positiven Freien Cashflow erzielen, verspricht der Vorstandsvorsitzende auf der Hauptversammlung am heutigen Dienstag in Kassel.

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