Düngemittel

Mosaic hofft auf Frühjahrsgeschäft


Der US-Produzent von Phosphat und Kali, die Mosaic Company aus Plymouth im US-Bundesstaat Minnesota, erhöht seine Dividende. Gleichzeitig will Mosaic die Phosphatproduktion drosseln.

Im Schlussquartal von Oktober bis Dezember 2018 holt der US-Düngerhersteller Mosaic richtig auf. Damit kann der Verlust für das Geamtjahr 2018 einigermaßen in Grenzen gehalten werden. CEO James "Joc" C. O’Rourke kündigt an, die Geschäftszahlen 2019 besser aussehen zu lassen.  Er plant, 9 bis 9,4 Mio. t Kali und 8,6 bis 9,0 Mio. t Phosphat zu verkaufen. Aufgrund einer erwarteten positiven Entwicklung soll die Dividende erhöht werden. Angepeilt ist eine um 100 Prozent aufgestockte Auszahlung von 0,20 US-$ pro Aktie. 

Der US-Hersteller setzte im abgelaufenen Jahr mit Kali- und Phosphatdüngern deutlich mehr um. 2018 waren es rund 9,6 Mrd. US-$. Im Jahr davor lag der Umsatz bei 7,4 US-$. Der Betriebsgewinn kletterte auf 928 (466) Mio. US-$. Am Ende steht 2018 ein konsolidierter Verlust von 100.000 US-$ - nach 3 Mio. US-$ im Vorjahr.



Das Jahr 2018 war gekennzeichnet von höheren Margen und Verkaufsmengen von Kalidüngern und einem Neuerwerb in Brasilien, die heutige Mosaic Fertilizantes, die Mosaic von Vale übernommen hatte. Damit konnte der leichte Umsatzrückgang bei Phosphatdüngern wieder ausgeglichen werden. Vor wenigen Tagen kündigte Mosaic allerdings an, weniger Phosphatdünger herstellen zu wollen. Dazu sollen Werke kurzfristig abgeschaltet werden. Insgesamt fährt Mosaic die Phosphatproduktion um 300.000 t herunter. Schon im 4. Quartal 2018 deutete sich ein Verkaufsrückgang von 25 Prozent an.

Lizenzen zum Abbau gesichert

Bei den einzelnen Rohstoffen berichtet Mosaic von einer Rekordproduktion von Kali und Phosphat im Geschäftsjahr 2018. Mosaic Fertilizantes steuerte Synergien in Höhe von 158 Mio. US-$ bei. Vor allem die gemeinsame Marketingstrategie machte sich bezahlbar. Schon im Jahr 2019 hofft O´Rourke das Synergieziel in Höhe von 275 Mio. US-$ zu schaffen, ein Jahr früher als geplant. Im Dezember 2018 erhielt Mosaic die endgültige Betreibererlaubnis für die Ona-Phosphate- Vorkommen. Damit ist der Phosphorabbau im US-Bundesstaat Florida auf Jahrzehnte gesichert. Die Esterhazy Kali-Mine konnte das erste Salz in der neu errichteten K3-Mine abbauen.

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