Das Neugeschäft mit Förderdarlehen der Landwirtschaftlichen Rentenbank ist 2017 leicht gesunken. Finanzierungen für erneuerbare Energien legen hingegen stark zu.

Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main verzeichnet im Geschäftsjahr 2017 eine leicht gesunkene Nachfrage nach Krediten. Das Förderneugeschäft lag mit 11,9 Mrd. € um 500 Mio € unter dem Niveau des Vorjahres. Das Neugeschäft in der Fördersparte "Erneuerbare Energien" zog 2017 hingegen kräftig um rund 23 Prozent auf 2,4 Mrd. € an. Der größte Anteil entfiel dabei auf Finanzierungen von Windkraftanlagen. Hier stiegen die Neuzusagen um rund 14 Prozent auf 1,7 Mrd. €. 

In der Fördersparte "Agrar- und Ernährungswirtschaft", bei der die Rentenbank den vor- und nachgelagerten Bereich finanziert, zog das Neugeschäft um rund 10 Prozent auf 1,1 Mrd. € an. Insbesondere der Finanzierungsbedarf für Maschinen nahm zu, heißt es bei der Rentenbank.

Das Neugeschäft in der Fördersparte "Landwirtschaft" war dagegen rückläufig. Mit 2,2 Mrd. € lag es um rund 7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Ausschlaggebend hierfür war laut Rentenbank ein sinkender Bedarf an Liquiditätssicherungsdarlehen aufgrund der verbesserten wirtschaftlichen Lage in der Agrarwirtschaft.

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