Ein stürmischer Januar und sonnige Sommermonate haben Rekordzuwäche bei Wind- und Solarstrom gebracht. Strom aus Biomasse legt nur leicht zu.

Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien legte im ersten Halbjahr 2018 ordentlich zu. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurden etwa 117 Mrd. kWh erzeugt und damit fast 10 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, berichtet das Bundesumweltamt mit Bezug auf die Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat). Ein stürmischer Januar und sonnige Sommermonate sorgten dem UBA zufolge für den Zuwachs.

Laut der Behörde trug die Windenergie an Land und auf See mit 57 Mrd. kWh zu fast der Hälfte bei, die Stromerzeugung aus Biomasse und biogenem Abfall summierte sich auf 26 Milliarden kWh, das entspricht 22 Prozent der Gesamterzeugung. Die Photovoltaik-Stromerzeugung stieg auf 24 Mrd. kWh (20 Prozent der Gesamterzeugung). Die Wasserkraft trug mit etwa 10 Mrd. kWh etwa 9 Prozent bei, und die der Geothermie lag bei knapp 0,1 Mrd. kWh.

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