Erneuerbare Energien

Volle Umsetzung bei PV-Ausschreibung

Die vierte Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächen aus 2016 ist vollständig umgesetzt worden. Wie die Bundesnetzagentur mitteilt, wurden so neue Anlagen von etwas mehr als 125 MW errichtet. 


Ausgeschrieben wurden zum Gebotstermin 1. April 2016 125 MW, bezuschlagt wurden 128,2 MW mit einem durchschnittlichen Zuschlagswert von 7,41 ct/kWh, die sich auf 21 Zuschläge verteilten. Die Bieter hätten die Flexibilität des Verfahrens gut genutzt, so dass diese hohe Umsetzungsrate erreicht wurde, berichtet die Bundesnetzagentur. 

„In dieser Runde wurden sämtliche Zuschläge umgesetzt – das ist deutlich mehr als viele erwartet hatten. Der erfreuliche Trend sehr guter Realisierungsraten in den PV-Ausschreibungen verstetigt sich“, erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Erstmals mussten bei keinem Zuschlag Pönalzahlungen erhoben werden, da sämtliche Zuschlagsmengen zu mindestens 95 Prozent realisiert wurden. Nur bei größeren Abweichungen müssen Bieter an die Übertragungsnetzbetreiber eine Strafzahlung leisten, die dem EEG-Konto gutgeschrieben wird.

Die Bundesnetzagentur hat im Zeitraum 2015 bis 2016 insgesamt sechs Ausschreibungen ausschließlich für Photovoltaik-Freiflächenanlagen durchgeführt. Bislang wurde jede Ausschreibungsrunde zu mindestens 89,9 Prozent umgesetzt.

Das hohe Wettbewerbsniveau der Freiflächen-Ausschreibungsrunden setzte sich in den Solarausschreibung der Jahre 2017 und 2018 fort: Die Zuschlagspreise sanken von 9,17 ct/kWh in der ersten Runde bis zu aktuell 4,33 ct/kWh in der Runde zum Gebotstermin 1. Februar 2018.

Die nächste Runde für Solarausschreibungen findet am 1. Juni 2018 statt .

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