EU-Schweinepreise

Notierung bleibt stabil


Der europäische Schlachtschweinemarkt ist eine weitere Woche in Folge in der Seitwärtsbewegung. Die Notierungen für Schlachtschweine in den EU-Mitgliedsländern zeigen keine Veränderung und die Preise sind durchweg stabil, meldet die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) in ihrem heutigen Schweinepreisvergleich.


Ein Großteil der Länder halte die Preise bereits seit mehreren Wochen auf unverändertem Niveau. Auch die spanische Notierung kann den noch jungen stabilen Trend nach einer langen Phase des Preisverfalls fortführen. Lediglich die korrigierte britische Notierung schert leicht positiv aus, was jedoch auf Währungs- und nicht auf Notierungsschwankungen zurückzuführen sei.

Spitze beim Lebendangebot erreicht

Das umfangreiche Lebendangebot lasse sich grenzübergreifend gut vermarkten, insgesamt seien die Märkte ausreichend versorgt. Die Schlachtbänder laufen saisonal bedingt auf Hochtouren und können die Nachfrage der Verarbeitungsindustrie bedienen. Das Lebendangebot scheint dabei die Spitze erreicht zu haben. Wie in Deutschland wurden auch aus anderen Ländern zuletzt wieder etwas rückläufige Stückzahlen und Schlachtgewichte gemeldet. Insgesamt sind die Werte noch auf hohem Niveau.

Der deutsche Schlachtschweinemarkt ist laut ISN am Wochenbeginn weiter ausgeglichen. Angebot und Nachfrage bleiben groß. Alles in allem ist mit einer weiter unveränderten Preisentwicklung zu rechnen.

stats