Expansion

K+S zieht es nach Uganda


Dr. Burckhard Lohr von K+S im Gespräch mit Ugandas Ministerpräsident Dr. Ruhakana Rugunda
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Dr. Burckhard Lohr von K+S im Gespräch mit Ugandas Ministerpräsident Dr. Ruhakana Rugunda

K+S sucht nach Wachstumschancen in Afrika. Vorstand Dr. Burkhard Lohr reist zu Gesprächen nach Uganda. Das Unternehmen plant, dort eine Handelsplattform für die Landwirtschaft aufzubauen.

Im Rahmen einer mehrtägigen Reise durch Uganda hat der K+S-Vorstandsvorsitzende am Dienstag den Ministerpräsidenten Ugandas, Dr. Ruhakana Rugunda, getroffen. In dem Gespräch ging es unter anderem um die wirtschaftlichen Möglichkeiten in dem ostafrikanischen Land sowie die Aktivitäten von K+S vor Ort, teilte das Kasseler Unternehmen heute mit.

Düngemittel auch in kleineren Mengen

Die geplante Handelsplattform soll Kleinbauern dabei helfen, unter anderem Düngemittel auch in geringeren Mengen beziehen zu können. Daher traf Lohr auch lokale Unternehmen, die für eine Zusammenarbeit in Frage kommen. „Wir befinden uns bereits in sehr aussichtsreichen Verhandlungen. Ich bin zuversichtlich, dass wir zeitnah mit der geplanten Handelsplattform starten können, um diesen Markt mit seinen enormen Möglichkeiten zu entwickeln“, sagte Lohr.

Die Maßnahme ist eine von zahlreichen Wachstumsoptionen, die K+S im Zuge der Anfang Oktober vorgestellten, neuen Gruppenstrategie „Shaping 2030“ identifiziert hat.
K+S verfügt bereits über Erfahrung in der Landwirtschaft Ugandas. Im Jahre 2013 startete das Unternehmen gemeinsam mit der Nichtregierungsorganisation Sasakawa Africa Association das Hilfsprojekt „Growth for Uganda“.  Schon nach wenigen Jahren intensiver landwirtschaftlicher Schulungen habe sich die Lebens- und Einkommenssituation von fast 650.000 Menschen deutlich verbessert, so das Unternehmen.
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