Finanzierung

K+S will Verschuldung halbieren


Im Hauptsitz von K+S in Kassel drängt der Finanzvorstand Thorsten Boeckers auf einen positiven Freien Cashflow im aktuellen Jahr.
Bild: K+S
Im Hauptsitz von K+S in Kassel drängt der Finanzvorstand Thorsten Boeckers auf einen positiven Freien Cashflow im aktuellen Jahr.

Die K+S AG, Kassel, hat sich durch die vorzeitige Refinanzierung eines Konsortialkredites Liquidität in Höhe von insgesamt 960 Mio. € gesichert. Der Düngerhersteller will 2019 einen positiven Cash Flow erzielen.

Die bisherige und bis Juli 2020 laufende Kreditlinie in Höhe von 1 Mrd. € wurde dabei zu attraktiven Konditionen mit einem Volumen von 800 Mio. € erneuert. Zusätzlich wurde ein endfälliges Darlehen in Höhe von 160 Mio. € vereinbart. Die Laufzeit beträgt jeweils fünf Jahre. Die somit verfügbaren Mittel sollen teilweise zur Refinanzierung fälliger Finanzverbindlichkeiten und für allgemeine Unternehmenszwecke genutzt werden.

„Die erfolgreiche Platzierung zu guten Konditionen zeigt, dass die Finanzwelt großes Vertrauen in unseren eingeschlagenen Kurs hat“, betont Thorsten Boeckers, Finanzvorstand der K+S. „In diesem Jahr wollen wir erstmals seit 2013 wieder einen positiven Freien Cashflow erzielen. Außerdem sind wir auf einem guten Weg, unseren Verschuldungsgrad wie geplant bis Ende 2020 zu halbieren.“ Die Kreditlinie wird von insgesamt zwölf internationalen Banken unter der Führung von DZ BANK, Helaba und LBBW bereit gestellt.

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