Der Vion-Konzern nimmt in den Niederlanden einen neuen Schlachthof in Betrieb. Am Standort Leeuwarden in der Provinz Friesland investierte das niederländisch-deutsche Schlacht- und Zerlegeunternehmen rund 20 Mio. €.

Die EU-zugelassene Schlachtstätte im Norden Hollands ist für eine wöchentliche Kapazität von 2.500 Rindern ausgelegt. Bioqualitäten kann das niederländisch-deutsche Schlacht- und Zerlegeunternehmen ebenfalls am neuen Standort verarbeiteten. 

Vion investierte rund 20 Mio. € nicht allein in neue Technik: Viel Geld floss auch in Maßnahmen für mehr Tier- und Umweltschutz. Nach Angaben des Unternehmens werden aktuellste Kriterien am neu errichteten Standort eingehalten. „Wir stärken mit Leeuwarden nicht nur unsere Marktposition beim Rindfleisch in den Niederlanden, sondern bauen unsere Position als führender Rindfleischproduzent in Europa weiter aus", sagt Bernd Stange, COO Beef bei Vion.

Ein weiterer Grund für den Neubau ist das Fleischprogramm „Waddenrund“ (Wattenrind), an dem sich 500 Landwirte beteiligen. Die Tiere müssen an mindestens 120 Tagen im Jahr für sechs Stunden Weidegang haben, die Höfe der Bauern liegen maximal 25 Kilometer landeinwärts von der Küste entfernt. Durch die geringe Entfernung zum Vion-Schlachtbetrieb werden kurze Transportzeiten gewährleistet und hohe Tierschutzstandards eingehalten. 

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