Fleischwirtschaft

Danish Crown streicht Stellen

Der dänische Fleischvermarkter Danish Crown muss nach enttäuschenden Geschäftszahlen nachlegen. Hunderte Stellen sollen abgebaut werden.

Nach einem hinter den Erwartungen liegenden Ergebnis im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2018/19 verschärft der dänische Fleischriese Danish Crown (DC) sein Kosteneinsparungsprogramm. Ziel ist es, die Gesamtkosten im Geschäftsjahr um 350 Mio. DKK (50 Mio. €) zu senken. Konzernweit sollen zwischen 300 und 400 Stellen bei insgesamt 29.000 Beschäftigten abgebaut werden. 

Probleme bereitet DC das Geschäft von Tulip in Großbritannien. Dies berichtet lebensmittelzeitung.net. Dort wird nun ein Großteil der Stellen abgebaut. Auch der harte Kampf um die Schweine in Deutschland bereitet dem Konzern Sorge. Schon im vergangenen November hatte DC den sofortigen Abbau von 150 Stellen und ein Einsparprogramm für Tulip über 200 Mio. DKK im laufenden Geschäftsjahr bekannt gegeben.

Der genossenschaftliche Fleischkonzern hatte seine Ziele im zurückliegenden Geschäftsjahr 2017/18 (Oktober/September.) deutlich verfehlt. Unter dem Strich schloss das Unternehmen mit einem klar zweistelligen Minus ab. Beim operativen Ergebnis notierte DC ein Minus von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 1,76 Mrd. DKK. Der Nettogewinn ging um 33 Prozent auf 1,36 Mrd. DKK zurück. Die Erlöse sanken um 2 Prozent auf 60,9 Mrd. DKK.

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