Geflügelhaltung

Online-Fortbildung gegen Federpicken


Wenn Jung- und Legehennen mit intakten Schnäbeln aufgezogen und gehalten werden, kann es Probleme geben. Der BDE bietet Haltern nun eine Hilfestellung.



Mit dem Verzicht auf das Schnabelkürzen sind die Anforderungen an das Management in der Aufzucht von Junghennen und der Haltung von Legehennen deutlich gestiegen, heißt es vom Bundesverband Deutsches Ei (BDE). Gemeinsam mit Praktikern und anerkannten Wissenschaftlern gibt der BDE für alle Mitarbeiter im Stall eine Hilfestellung zur Führung von Jung- und Legehennenherden mit intaktem Schnabel zu erarbeiten. 


In einem praxisnahen E-Learning-Modul lernen die Teilnehmer alles, was zum erfolgreichen Management der Herden erforderlich ist – von der Früherkennung erster Verhaltensstörungen der Tiere bis zu Notfallmaßnahmen beim Federpicken. Die in Zusammenarbeit mit der Landakademie, einem Bildungsangebot des Deutschen Bauernverlags, erstellte Fortbildung ist ab sofort online erhältlich und kostet 79 €, für BDE-Mitglieder 29 €.

„Das E-Learning vermittelt allen direkt mit dem Tier arbeitenden Menschen, vom einfachen Hilfsarbeiter bis zum Farmleiter, auf kurzweilige und moderne Art die nötigen Kenntnisse, um Federpicken und Kannibalismus bei den Hennen zu vermeiden“, sagt Karl-Frieder Kottsieper, vom Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). Der Verband hatte den Anstoß zu der Online-Fortbildung gegeben. 

Um nicht an Sprachbarrieren zu scheitern, wird das E-Learning-Modul bald auch auf Polnisch, Rumänisch und Bulgarisch erhältlich sein. Es dauert zwei Stunden und ist in sechs Einzelmodule gegliedert.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats