Gemeinsames Forschungsprojekt

Geflügelwirtschaft kooperiert mit BfR


Das Bundesinstitut für Risikobewertung und der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft starten ein gemeinsames Forschungsprojekt. Ein neuer Kooperationsvertrag regelt Evaluierung von Befunddaten aus der Geflügelwirtschaft durch das Institut.

Der Vertrag sieht vor, dass die Geflügelwirtschaft den Wissenschaftlern des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) anonymisierte Daten aus dem Antibiotika-Monitoring und dem Gesundheitskontrollprogramm für Hähnchen und Puten zur Verfügung stellt. Das BfR übernimmt die Auswertung dieser Datenbestände mit dem zentralen Ziel, die Daten für die interne Risikobewertung qualifiziert auszuwerten und etwa für die Ermittlung möglicher Schwachstellen zu nutzen.

„Durch seine wissenschaftlich fundierte Risikobewertung und Risikokommunikation leistet das BfR wichtige Arbeit“, sagte ZDG-Präsident Ripke am Rande der Vertragsunterzeichnung. Bei der Aufzucht und Schlachtung von Hähnchen und Puten werden in den landwirtschaftlichen Betrieben und in den Schlachtereien unter anderem im Rahmen des QS-Systems eine Vielzahl an tier- und bestandsbezogenen Daten erhoben, die dem BfR bislang nicht zugänglich sind, schreibt der ZDG in einer Mitteilung. 

Für die staatliche Aufgabe der Risikobewertung und eine verstärkte Verknüpfung von Informationen aus der Lebensmittelkette bis hin zur Erzeugerebene sei eine Evaluierung dieser Daten für das BfR jedoch von deutlicher Relevanz. Durch das gemeinsame Forschungsprojekt sollen die benötigten Daten erschlossen werden. Die von der Wirtschaft zur Verfügung gestellten Daten dienen der internen Evaluierung durch die Wissenschaftler des BfR.

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