Genossenschaften

RWZ verkauft Baustoffmärkte


Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main (RWZ) verfolgt ihren Weg der Neuausrichtung konsequent weiter. Mit dem Verkauf der Baustoffmärkte fokussiert sich die Genossenschaft auf ihr Kerngeschäft Agrar.

Acht von insgesamt zwölf Baustoffmärkten werden an die Schünke Bauzentrum Rhein-Main GmbH verkauft. Die Standorte in Buchholz-Mendt, Dreisen, Gau-Odernheim, Morbach, Nidda, Wolfersweiler, Wollersheim und Nieder-Olm werden ab dem 1. April 2018 unter der Regie von Schünke geführt. Alle Mitarbeiter sollen laut RWZ übernommen werden. Über den Kaufpreis haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart. Mit diesem Verkauf betreibe die RWZ den Handel mit Baustoffen künftig nur noch dort, wo dieser eng mit anderen Handelsaktivitäten an einem Agrar-Standort verzahnt ist, wie beispielsweise in Wankum.

Der Vorstandsvorsitzende der RWZ, Christoph Kempkes, bezeichnete das Geschäft als Glücksfall:„Zwischen Schünke und uns stimmt die Chemie. Für die RWZ kommt Geld rein, welches wir in unsere profitablen Kernbereiche reinvestieren werden." Mit den wesentlichen Restrukturierungsmaßnahmen sei man nun erst einmal durch. Entsprechend will die RWZ 2018 im Kerngeschäft rund um Landwirtschaft, Wein- und Profigartenbau Akzente setzen.

Die Firma F. Schünke wurde 1973 als Fliesenverlegebetrieb gegründet. 1985 wurde das Geschäft um den Baustoffhandel erweitert, hinzukamen das Geschäft mit Baumaschinen und unter anderem die Vermietung von Baumaschinen. Das Unternehmen ist vor allem in Baden-Württemberg vertreten sowie in Hessen und in der Nähe von Leipzig.

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