Gewinnwarnung

ADM leidet unter Folgen der Flut


Die extremen Witterungsverhältnisse im Mittleren Westen verhageln ADM die Bilanz für das erste Quartal. Mit einer Spende unterstützt der Konzern die Menschen in den Flutgebieten.

Das Wetter im Mittleren Westen der USA war in den vergangenen Wochen von heftigen Stürmen, starkem Schneefall und tiefen Minusgraden bestimmt. Tauwetter sorgt seit einer Woche für Hochwasser. „Das extreme Winterwetter hat unsere Geschäftstätigkeiten im ersten Quartal in Nordamerika stärker beeinflusst als in einem typischen Winter“, stellte gestern die Archer Daniels Midland Company (ADM) in einer Mitteilung fest.


Am stärksten betroffen seien die Unternehmensbereiche Bioethanol, Agrarhandel und Transport. In den Bioethanol-Fabriken ist sowohl die Anlieferung des Maises als auch der Antransport des Bioethanols nur eingeschränkt möglich. Die Fabrik in Columbus, Nebraska musste wegen des Hochwassers zeitweise stillgelegt werden und läuft derzeit nur mit gedrosselter Kapazität. Schon zu Beginn des Jahres hatten Schneestürme und extreme Kälte für Transportprobleme gesorgt. ADM rechnet damit, dass der sich die Witterungseinflüsse das Quartalsergebnis vor Steuern um 50 bis 60 Mio. US-§ schmälern wird. Im ersten Quartal 2018 betrug der operative Gewinn 573 Mio. US-$.

Um die vom Hochwasser betroffenen Menschen zu unterstützen, spendete der Konzern 100.000 US-$ an das Rote Kreuz. Das Geld soll zur Katastrophenhilfe in den von der Rekordflut betroffenen Gebieten eingesetzt werden.

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