Gewitterlage

Tief „Gebhard“ hinterlässt große Schäden


Die westfälische Gemeinde Warburg im Kreis Höxter, der an Nordhessen grenzt, war besonders stark getroffen. Maisbestände wurden regelrecht plattgemacht.
Foto: Vereinigte Hagel
Die westfälische Gemeinde Warburg im Kreis Höxter, der an Nordhessen grenzt, war besonders stark getroffen. Maisbestände wurden regelrecht plattgemacht.

Die heftigen Unwetter haben Anfang der Woche große Schäden an Acker- und Sonderkulturen hinterlassen. Besonders schwer getroffen war die Region zwischen Paderborn und Kassel.

Orkanböen mit bis zu 100 km/h, Starkregenfälle und hühnereigroße Hagelkörner zerstörten landwirtschaftliche Kulturen sowie Sonderkulturen. Bislang wurden bei der Vereinigten Hagel rund 10.000 ha Fläche gemeldet. Die Versicherung berichtet von großen Schäden entlang einer Linie zwischen Paderborn und Kassel. Besonders viele Meldungen kamen aus den Gemeinden Warburg, Borgentreich und Willebadessen.

In Nordrhein-Westfalen war darüber hinaus ein Streifen vom deutsch-niederländischen Grenzgebiet (Hückelhoven, Wegberg) über das Rheinland (Düsseldorf, Dormagen) bis an den Niederrhein (Krefeld, Duisburg) betroffen. Weitere Schäden wurden aus dem Süden der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover gemeldet.  Auch eine Linie von Neustadt/Weinstraße über Bad Dürkheim und Worms bis in den Süden Frankfurts gehörte nach Angaben der Versicherung zu den Schadengebieten.

Neben Ackerbohnen, Rüben, Mais und Getreidebeständen sind Reben, Erdbeerfelder und Gemüsebestände teilweise oder ganz zerstört. Die Experten der Versicherung befürchten aufgrund der Wetterlage in dieser Woche weitere schwere Schäden.

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Unwetter

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