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Das US-Urteil zu Glyphosat ist für den Bayer-Konzern auch auf dem Börsenparkett ein herber Schlag. Die Aktie bricht ein.

Die Verkündung des US-Bundesgerichtes in San Francisco, dass Glyphosat ein wesentlicher Faktor für die Krebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman sei, hat auch den Aktienkurs massiv beeinflusst. Der Kurs ist um mehr als 10 Prozent eingebrochen und steht aktuell bei gut 60 €. Bereits mit dem ersten Urteil zu Glyphosat im August vergangenen Jahres, als Monsanto zu Schadenersatz verurteilt wurde, rutschte der Kurs auf rund 77 € und ist seitdem, mit einigen leichten Hochs, auf Abwärtskurs. Analysten zufolge wurden fast 8 Mrd. € an Börsenwert vernichtet. Von dem einmal erreichten Börsenwert von mehr als 100 € ist die Aktie weiter denn je entfernt.

Die Aktionäre befürchten Schadenersatzzahlungen in Milliardenhöhe. Denn die Aussichten auf einen für Bayer positiven Ausgang der Prozesswelle schwinden. Darüber hinaus sehen Analysten der Baader Bank eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass Bayer zum Übernahmeziel werden könnte. Auf Grund der hohen Dax-Gewichtung des Bayer-Konzerns hat dieser Kursabsturz auch den deutschen Aktienindex mit runtergezogen.

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