Gropper

Molkerei springt auf Glyphosatzug auf

Ab 2020 sollen Milcherzeuger, die an die bayerische Molkerei liefern, die Verwendung des Pflanzenschutzmittels einstellen. Molkerei-Chef: Das spiegele die aktuelle Marktentwicklung wider.



Die bayerische Molkerei Gropper legt ihren Landwirten nahe, auf die Anwendung von Glyphosat zu verzichten. Wie Gentechnik sei auch Glyphosat ein Thema, das den Markt zunehmend bestimme und den Verbraucher beschäftige, heißt es von der GmbH, die einen Umsatz von rund 455 Millionen € erwirtschaftet95 Prozent des Gropper-Umsatzes wird im Auftrag des Handels erwirtschaftet und nicht unter eigenem Namen vermarktet. Rund vier Prozent des Umsatzes generiert sich aus der Produktion der Marke Gropper. 


Nach eigenen Angaben haben Molkerei-Inhaber Heinrich Gropper und Reinhold Stangl, Leiter des Milcheinkaufs, mit den bäuerlichen Vertretern der Gremien und dem Geschäftsführer der Bayern-MeG Markus Seemüller über das umstrittene Thema gesprochen. Sie sind zu dem Schluss gekommen, dass ein Glyphosat-Verzicht umsetzbar sei. „Gemeinsam mit unseren Landwirten wollen wir bis 2020 auf die Anwendung von Glyphosat verzichten. Das spiegelt auch die aktuelle Marktentwicklung wider“, erklärt Heinrich Gropper.   

Das Unternehmen bezeichnet sich selber als einen der führenden deutschen Anbieter von Handelsmarken. Gropper verarbeitet jährlich rund 315 Mio. L Milch. Zu den Kunden zählen große europäische Handelshäuser wie Aldi, Lidl oder Edeka.

 


stats