Große Pläne

Landwirte wollen Agrartechnik kaufen


Das Investitionsklima in der Branche ist offenbar doch nicht so schlecht. Der aktuelle ‚AckerbauScanner‘ schafft Fakten: Fendt und mehr als 200 PS stehen ganz oben auf der Wunschliste.

Jeder fünfte deutsche Ackerbauer plant aktuell, in landwirtschaftliche Maschinen zu investieren. So lautet das Fazit des ‚AckerbauScanners 2018‘, den das Agrarmarketing- und Marktforschungszentrum Agridirect Deutschland durchgeführt hat.

Demnach wollen knapp 15 Prozent in einen Traktor investieren. Werden die Investitionspläne für einen neuen oder gebrauchten Schlepper in Bezug auf die Hektargröße betrachtet, so ist der Prozentsatz bei Unternehmen mit einer Fläche von 1.000 ha oder mehr am höchsten. Bei den Landwirten mit Investitionsplänen haben 35 Prozent der Betriebsleiter Fendt, 25 Prozent John Deere und 12 Prozent Case IH als neue Traktormarke in die Top 3 gewählt. Bei einem Drittel der befragten Ackerbauern soll die neue Maschine mehr als 200 PS haben.

Auch Pflanzenschutztechnik steht im Fokus der Landwirte. Der Gesamtanteil der Interessierten, die in dieses Segment investieren wollen, beträgt 4 Prozent. Mehr als die Hälfte der Ackerbauern will sich eine Anhängefeldspritze zulegen, um die 5 Prozent einen Selbstfahrer. Amazone wird von fast einem Viertel der Investoren als bevorzugte Marke genannt. Mehr als die Hälfte der Ackerbauern habe sich aber noch nicht für eine bestimmte Marke entschieden. Ein Großteil der Betriebe plant die Neuanschaffung für das 2. Halbjahr 2018 sowie für das 1. Halbjahr 2019. Ebenfalls ist laut Agridirect die Nachfrage bei Mähdreschern und Kartoffelrodern stabil.

Während der telefonischen Befragung wurden nach Angaben von Agridirect mehr als 40.000 Ackerbauern ab 50 ha Ackerfläche nach ihren Betriebsaktivitäten, Zukunfts- und Investitionsplänen befragt.

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