Halbjahresbericht

ADM verdient in Nord- und Südamerika


Das US-Geschäft und jetzt auch der Sojabedarf in China bereiten Archer Daniels Midland Company (ADM) Freude. Die globale Nachfrage floriert und füllt die Kassen.

Der ADM-Umsatz ist im 1. Halbjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9 Prozent auf 32,6 Mrd. US-$ gestiegen, berichtete das Unternehmen am Dienstag. Als operativen Gewinn weist ADM von Januar bis Juni 2018 rund 1,6 Mrd. US-$ aus. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dies ein Anstieg um 22 Prozent.

Zum Gewinnwachstum haben fast alle Segmente beigetragen. Im Erfassungsgeschäft hat ADM das operative Ergebnis sogar verdoppelt. Als Grund nennt das Unternehmen die hohe globale Nachfrage nach Mais, Weizen und Sojabohnen aus den USA, nachdem im Frühsommer Argentinien und Brasilien unter anderem wegen der Hafenstreiks nicht im üblichen Umfang liefern konnten. Mittlerweile registriert ADM aber in Südamerika eine wesentlich höhere Verkaufsbereitschaft der Farmer und profitiert von der wachsenden chinesischen Nachfrage nach Sojabohnen aus Südamerika.

Ölmühlen verarbeiten so viel Soja wie nie

Die Ölmühlenverarbeitung war ebenfalls einträglich und brachte ein Drittel mehr Gewinn als im 1. Halbjahr 2017. Der Konzern berichtet bereits im zweiten Quartal in Folge von rekordhohen Verarbeitungsmengen für Sojabohnen in Nord- und Südamerika. Als Grund nennt ADM die hohe Nachfrage nach Sojaschrot und profitable Schlaglöhne.

Generell ist ADM-Chef Juan Luciano stolz auf die Halbjahresbilanz. Er rechnet auch in den kommenden Monaten mit einer lebhaften globalen Nachfrage, die ADM weiter steigende Gewinne bescheren kann.

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