Halbjahresbericht

BASF will Übernahme im August abschließen

Der recht starke Euro lässt den Agrarumsatz der BASF schrumpfen. Denn große Teile stammen aus Ländern mit schwächerer Währung. Im August soll das Bayer-Geschäft übernommen sein.

Im Agrargeschäft verbucht die BASF SE im 1. Halbjahr 2018 einen Umsatz von 3,2 Mrd. €. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist er um 4 Prozent gesunken. Der operative Gewinn vor Sondereinflüssen ist leicht gestiegen, verbucht hat BASF aber erste Kosten der bevorstehenden Integration des Bayer-Geschäfts, sodass der Gewinnbeitrag des Segments unterm Strich gesunken ist.

Den Umsatzrückgang begründet der Konzern mit ungünstigen Wechselkursen in allen Regionen. BASF beziffert den Effekt im 1. Quartal 2018 auf minus 8 Prozent und im 2. Quartal 2018 auf minus 7 Prozent. Den Mengenabsatz konnte das Unternehmen hingegen in beiden Quartalen steigern, zuletzt auch zu leicht höheren Preisen. Dazu haben nach Angaben der BASF vor allem Südamerika und Asien beigetragen. In Europa berichtet der Konzern im 2. Quartal 2018 von höheren Absatzmengen, besonders bei Herbiziden in Zentral- und Osteuropa.

4.500 Bayer-Mitarbeiter kommen zur BASF

Der BASF-Agrarbereich steht vor einem Umbruch. Die Übernahme der Agraraktivitäten von Bayer will der Ludwigshafener Konzern im August abschließen. Dann wechseln rund 4.500 ehemalige Bayer-Mitarbeiter ihren Arbeitgeber. Die Akquisition umfasst den Saatgutsektor von Bayer, die Liberty-Link-Technologie sowie weitere Herbizidforschung und die Digitalaktivitäten, die Bayer unter der Marke Xarvio aufgebaut hat. Der BASF-Agrarumsatz, der 2017 rund 5,7 Mrd. € erreicht hat, wird dann deutlich steigen.

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