Halbjahresbilanz

Agco hält an Prognose fest

In Nordamerika sowie in Westeuropa geht das Geschäft für den US-Landtechnikkonzern gut. In Südamerika sieht das anders aus.

Agco meldet von Januar bis Juni 2018 einen Konzernumsatz von rund 4,5 Mrd. US-$. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum standen etwa 3,8 Mrd. US-$ in den Büchern des Unternehmens mit Hauptsitz in Duluth/US-Bundesstaat Georgia.

Nach Angaben des Konzerns sind die Geschäfte im 1. Halbjahr der aktuellen Geschäftssaison in den globalen Geschäftsregionen unterschiedlich verlaufen. In Nordamerika beispielsweise kletterte der Umsatz mit Agrartechnik um fast 27 Prozent. Die größten Zuwächse konnten hier unter anderem mit Pflanzenschutztechnik sowie Großtraktoren generiert werden. Auch in Westeuropa seien die Geschäfte von Januar bis Juni dieses Jahres erfreulich verlaufen, insbesondere im Vereinigten Königreich, Deutschland sowie Frankreich. Für Südamerika weist der Konzern hingegen ein Umsatzminus von 5,5 Prozent aus, vor allem aufgrund der Geschäftsentwicklung in Brasilien und Argentinien. Für die 2. Jahreshälfte geht Agco hier von einer Verbesserung aus.

Mit Blick auf das laufende Jahr insgesamt erwartet Konzernchef Martin Richenhagen für sein Unternehmen globale Umsätze von voraussichtlich 9,3 Mrd. US-$. Damit bekräftigt Richenhagen seine Prognose von Anfang Mai 2018. In der Geschäftssaison 2017 hatte Agco Umsatzerlöse von 8,3 Mrd. US-$ eingefahren.

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