Halbjahresbilanz

Syngenta verzeichnet Einbußen im Saatgutgeschäft


Schwierige Witterungsbedingungen insbesondere in den USA belasten die Halbjahreszahlen des Schweizer Agrarkonzerns Syngenta. Sowohl das Saatgut- als auch das Pflanzenschutzgeschäft in den USA sind rückläufig.

Extreme Witterungsbedingungen und Überschwemmungen in Nordamerika haben die Aussaat deutlich verzögert. Dadurch ist der Saatgutabsatz von Syngenta in Nordamerika um ganze 30 Prozent eingebrochen. Einziger Lichtblick ist der Absatz in der Region Asien/Pazifik einschließlich China. Dort legten die Umsätze auf Basis konstanter Wechselkurse um 14 Prozent zu, insbesondere durch die anhaltend starke Nachfrage nach Mais- und Gemüsesaatgut. Auch in Lateinamerika stieg der Absatz leicht um 4 Prozent. Insgesamt verzeichnet das Saatgutsegment von Syngenta einen Umsatzrückgang von 4 Prozent auf 1,55 Mrd. US-$ auf Basis konstanter Wechselkurse.

Die Verkäufe an Pflanzenschutzmitteln erreichten mit 5,2 Mrd. US-$ auf Basis konstanter Wechselkurse nahezu das Ergebnis des Vorjahreszeitraums. Regional gibt es jedoch ebenfalls große Unterschiede. Einbußen von 14 Prozent verbucht Syngenta ebenfalls in Nordamerika auf Grund der Witterungsbedingungen. Auch die Abverkäufe in der Region Asien/Pazifik waren aufgrund der Dürre in Australien und Indien um 6 Prozent rückläufig. In Lateinamerika dagegen florierte die Nachfrage. Dort verbuchte Syngenta ein Umsatzplus von 28 Prozent.

Der Gesamtumsatz des Konzerns beläuft sich im 1. Halbjahr auf 6,76 Mrd. US-$ und ist damit auf Basis konstanter Wechselkurse um 2 Prozent zurückgegangen. Das Ebitda gibt Syngenta mit 1,46 Mrd. US-$ an, ein Minus von 9 Prozent. Grund hierfür sind nach Angaben des Konzerns die Witterungsbedingungen in den USA und die gestiegenen Rohstoffkosten in China.

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