Halbjahreszahlen

Emmi gerät unter Druck


Emmi machen das wettbewerbsintensive Umfeld und der Preisdruck zu schaffen. Somit verfehlt der Schweizer Milchkonzern im 1. Halbjahr 2019 seine Erwartungen bezüglich Umsatz und Gewinn leicht.


Der Nettoumsatz lag in der 1. Jahreshälfte bei 1,66 Mrd. CHF – ein leichter Rückgang um 0,7 Prozent. Um 1,6 Prozent gestiegen ist dagegen der organische Umsatz, also bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte

Das Ebit sank gegenüber dem Vorjahreswert um 1,6 Prozent auf 93,5 Mio. CHF. Unterm Strich konnte Emmi einen Reingewinn von 72,9 Mio. CHF verbuchen, eine Steigerung um 1,1 Prozent gegenüber der 1. Jahreshälfte 2018. "Erneut wird ersichtlich, wie wichtig das Kostensparprogramm ist, das Emmi seit mehr als zehn Jahren stetig ausweitet", so Emmi-Vorstand (CEO) Urs Riedener.

Für die 2. Jahreshälfte erwarte Emmi ein unverändert wettbewerbsintensives Umfeld sowie einen unverändert hohen Preisdruck. In Bezug auf das Gesamtjahr bestätigt der Konzern seine Gewinnprognose. Angesichts der enttäuschenden Entwicklung des Europageschäfts sieht sich Emmi allerdings gezwungen, das Umsatzziel leicht zu senken, von bislang maximal 3 Prozent auf nun maximal 2,5 Prozent. 

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