Die Trump-Regierung hat mit dem neuen USMCA-Deal einen besseren Zugang zu Kanadas Milchmarkt erstritten. Eine weitere Klausel hat es in sich. Sie hat Auswirkungen auf Geschäfte mit China.

Die USA und Kanada werden im Rahmen eines neuen Abkommens mit Mexiko Handel treiben. Damit ist das alte Nafta-Abkommen Geschichte. Die Veränderungen drücken sich auch im Namen aus, denn Nafta ist nun durch das United States-Mexico-Canada Agreement (USMCA) abgelöst. 

Wie berichtet müssen die kanadischen Milchproduzenten mit harten Einschnitten rechnen. Eine bestimmte Klausel des neuen Deals lohnt darüber hinaus der genaueren Betrachtung. Sie kann dafür sorgen, dass auch andere Länder involviert sind, melden amerikanische Medien. Demzufolge kann die Klausel Handelsabkommen mit Ländern verhindern, die keine Marktwirtschaft haben. Der Passus regelt, dass die drei neuen Partner USA, Mexiko und Kanada aus USMCA wieder aussteigen können, falls einer der drei ein Handelsankommen mit einer "non-market country" schließt. In diese Kategorie gehört beispielsweise China. Diese Klausel passe bestens in Trumps Isolationsstrategie gegenüber China, erklären amerikanische Analysten. Auch verhindere sie, dass die Volksrepublik die Länder Kanada oder Mexiko als Umweg nutzten kann, um ihre Waren in Amerika verkaufen zu können. Trump besitze nun ein schlagkrätiges Druckmittel auf die Handelsaktivitäten von Mexiko und Kanada in Richtung China.


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