Hauptversammlung

Baywa-Chef: Deutsches Agrargeschäft auf Erholungskurs


Die Baywa will ökologischer wirtschaften und bis 2030 klimaneutral sein.
Foto: Baywa
Die Baywa will ökologischer wirtschaften und bis 2030 klimaneutral sein.

Positive Geschäftsaussichten, gute Vorsätze für mehr Klimaschutz und eine vorurteilsfreie Unternehmenskultur sowie eine Dividende auf Vorjahresniveau: Das präsentierte die Baywa auf dem diesjährigen Aktionärstreffen.

Die Baywa AG verbucht das Geschäftsjahr 2018 als Erfolg und peilt für 2019 eine „deutliche Ergebnissteigerung“ an. Das betonte der Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz auf der Hauptversammlung am Dienstag in München. Das Agrargeschäft in Deutschland werde sich erholen, so Lutz weiter. Im Spezialitätenhandel, also dem Geschäft mit Nischenprodukten wie Dinkel oder Hülsenfrüchten, rechnet der CEO mit einer Steigerung. Auch stellte er den Anteilseignern wachsende Verkaufsvolumina bei der Projektierung von Solar- und Windkraftanlagen in Aussicht. Im Segment Bau sehen die Münchner „anhaltend gute Entwicklungsmöglichkeiten“. Während die Baywa also eine dynamische Entwicklung für ihr Geschäft skizziert, bleibt die Dividende stabil zum Vorjahr bei 0,90 € je Aktie.

Ein Anliegen der Baywa war es offenbar, sich auf der diesjährigen Hauptversammlung den Aktionären als besonders nachhaltig zu präsentieren. So verkündete Lutz die Zielsetzung, dass die „grüne AG“ bis 2030 komplett klimaneutral sein wolle. Auf Basis ihrer bisherigen Nachhaltigkeitsstrategie werde sich die Baywa unter dem Schlagwort „ECOnomics“ zukünftig „noch stärker“ damit beschäftigen, ihre Geschäftsaktivitäten ökologischer auszurichten, postulierte der Konzernchef.

Darüber hinaus unterzeichnete die Baywa eine Charta der Vielfalt, mit der sich das Unternehmen nach eigenen Angaben dazu verpflichtet, Inklusion und Diversität „noch stärker“ in der Unternehmenskultur zu verankern.

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