Hauptversammlung

KWS erhöht Dividende


Erstmals seit 2013 erhöht die KWS Saat SE die Ausschüttung an die Aktionäre. Sie profitieren von der guten Ertragslage des Pflanzenzüchters.

Die Dividendenerhöhung um 0,20 Euro auf 3,20 Euro je Aktie ist am Donnerstag von der Hauptversammlung in Einbeck beschlossen worden. Sie beruht auf dem erfolgreich abgeschlossenen Geschäftsjahr 2016/17 (Juli/Juni), das ein Umsatzwachstum um 3,7 Prozent auf fast 1,1 Mrd. Euro gebracht hatte. Zufrieden ist das KWS-Management aber vor allem mit der Ertragslage, gerade angesichts der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen in der Agrarbranche. KWS konnte 2016/17 auch das operative Ergebnis (Ebit) auf 132 Mio. Euro ausbauen. Daraus errechnet sich eine Ebit-Marge von 12,2 Prozent, die deutlich über dem KWS-eigenen Ziel von mindestens 10 Prozent liegt.

Mit der jetzt beschlossenen Dividendenhöhe schüttet KWS insgesamt 21,6 Prozent des Jahresüberschusses der KWS-Gruppe aus. Kontinuität zeigt das Unternehmen auch damit. Als langjährige Orientierung gilt, dass die Anteilseigner mit 20 bis 25 Prozent des Nettogewinns kalkulieren können.

Höhere Forschungsausgaben geplant

Mit Blick auf das Gesamtjahr 2017/18 erwartet der KWS-Vorstand einen leichten Umsatzanstieg sowie eine Ebit-Marge zwischen 10 Prozent und dem Vorjahreswert von 12,2 Prozent. Eingeplant sind höhere Investitionen, die sich durch den anhaltenden Wachstumskurs und den damit verbundenen Ausbau von Kapazitäten ergeben. Auch für Forschung & Entwicklung stellt KWS mehr Geld bereit. Mit einer Quote von über 17 Prozent am Umsatz sieht sich das Unternehmen in der Lage, die Innovationskraft weiter zu stärken.

 

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