In weiten Teilen des Bundesgebiets warnt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Beschäftigte vor hohen Ozonwerten. Vor allem Landwirte sollten sich und ihre Angestellten schützen.

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) warnt Beschäftigte vor einem weiter hohen Risiko durch ultraviolette Strahlen. Eine zu hohe Konzentration des giftigen, unsichtbaren Gases Ozon kann zu Atembeschwerden und Schleimhautreizungen führen. Das betrifft vor allem „Outdoor-Berufe“ wie Landwirte und deren landwirtschaftliche Angestellte, die stark der Sonne ausgesetzt sind. Deshalb rät die Gewerkschaft allen Beschäftigten zu einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Auch regelmäßiges Wassertrinken sei ein Muss – „mindestens zweieinhalb Liter am Tag“.
Besondere Vorsicht sei zur Mittagszeit geboten: Zwischen 12 und 14 Uhr sollte der Großteil der Arbeiten in den Schatten verlegt werden. Wichtig sei außerdem, möglichst viele Teile des Körpers mit Kleidung zu bedecken.

Für Arbeiter, die der Sonne ausgesetzt sind, hat die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft eine „Bauwetter-App“ entwickelt. Sie zeigt neben dem Wetter auch die UV-Einstrahlung an und gibt Tipps zum nötigen Schutz. Die App kann kostenlos im App Store oder Play Store heruntergeladen werden.

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