Impossible Foods

Investoren zeigen sich großzügig

In diesem Jahr wurde von Impossible Foods ein pflanzliches Schweinefleisch-Imitat auf den Markt gebracht.
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In diesem Jahr wurde von Impossible Foods ein pflanzliches Schweinefleisch-Imitat auf den Markt gebracht.
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In einer neuen Finanzierungsrunde sammelt der Hersteller von Fleischersatzprodukten eine halbe Milliarde US-Dollar ein. Das Tempo des Wachstums soll so hoch gehalten werden.

Impossible Foods setzt weiter auf Wachstum und wird dafür auf dem Kapitalmarkt belohnt. Das im US-Bundesstaat Kalifornien ansässige Unternehmen gab bekannt, dass es sich in seiner jüngsten Finanzierungsrunde unter der Leitung des bestehenden Investors Mirae Asset Global Investments rund 500 Millionen US-Dollar gesichert hat. Beteiligt waren auch andere Investoren, die sich bereits in den Unternehmen engagieren, hieß es weiter. Mit dem frischen Kapital sollen das kontinuierliches Wachstum im Einzelhandel und der gesamten Lieferkette, im Produktportfolio sowie auf den Technologieplattformen finanziert werden. Auch die internationalen Expansionsplänen sollen von der Finanzspritze profitieren. Impossible Foods hat seit seiner Gründung im Jahr 2011 fast zwei Mrd. US-Dollar eingesammelt.

Die neue Finanzierungsrunde finde „inmitten einer Rekordwelle neuer Produkteinführungen über einen Zeitraum von vier Monaten statt“, heißt es weiter. Dazu gehören nach Angaben der Amerikaner pflanzenbasierte Fleischwaren, Chicken-Nugget- und Schweinefleisch-Imitate. Diese Neuentwicklungen seien von der Mehrheit der Verbraucher bei Geschmackstests als genauso gut oder deutlich besser als die entsprechenden tierischen Produkte eingestuft worden. Anfang dieser Woche hat das Unternehmen in den Vereinigten Staaten bei Walmart Fleischbällchen aus Pflanzen gelauncht. Impossible Foods feierte in den vergangenen 14 Monaten den Markteintritt in Kanada, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Australien und Neuseeland. Die fleischfreien Alternativen seien weltweit jetzt in etwa 22.000 Lebensmittelgeschäften erhältlich, gegenüber nur 150 Geschäften im März 2020. Hinzu kommen 40.000 Restaurants, so das Unternehmen.

Dieser Text erschien zuerst auf www.fleischwirtschaft.de.
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