Investition in Krefeld

Umstellung von Cargill-Werk später


Cargill beabsichtigt sein Stärke- und Süßungsmittelwerk in Krefeld von Mais- auf Weizenverarbeitung umzustellen
Foto: Cargill
Cargill beabsichtigt sein Stärke- und Süßungsmittelwerk in Krefeld von Mais- auf Weizenverarbeitung umzustellen

Der US-Konzern wollte seine Stärkeproduktion am Standort Krefeld eigentlich 2020 von Mais auf Weizen umgestellt haben. Laut jüngsten Berichten in der Lokalpresse werden erste Produkte nicht vor Herbst 2021 ausgeliefert werden. 

Cargill will mit der Investition sein Produktportfolio um Weizenproteine und Spezialstärken erweitern. Rund 200 Mio. US-$ will der Konzern in den Umbau der Stärkeproduktion investieren, berichten jetzt die Regionalzeitungen „Rheinische Post“ und „Westdeutsche Zeitung“. Anfang 2020 soll demnach der Umbau starten, die Arbeiten sollen im 2021 abgeschlossen sein, sodass erste Weizenprodukte im Herbst 2021 geliefert werden können. Heute produziert Cargill in Krefeld Maisstärken und Süßungsmittel aus Mais für die Nahrungs- und Futtermittelproduktion sowie für industrielle Anwendungen.

Die Pläne für den Umbau hatte Cargill Deutschland bereits 2018 bekannt gegeben, war aber seinerzeit noch von einer Fertigstellung bis 2020 ausgegangen. „Cargill möchte sowohl in Deutschland als auch in Europa dem steigenden Bedarf seiner Kunden und des Marktes  – so wie einer ansteigenden Nachfrage nach pflanzlichen Proteinen, aufgrund einer wachsenden Weltbevölkerung, und einem steigenden Bedarf industrieller Stärken in Verpackungen, entsprechen“, hatte Alain Dufait, bei Cargill in Europa Managing Director für den Bereich Starches & Sweeteners, seinerzeit mitgeteilt.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats